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Ein positives biblisches Gottesbild entwickeln

Wie wir unser Leben bewältigen, welches Selbstbild wir haben und natürlich, wie wir unseren Glauben leben – all dies ist eng verknüpft damit, welches Gottesbild in uns verankert ist. Und obwohl doch zum selbstverständlichen Bekenntnis jedes Christen gehört, dass der Gott der Bibel ein Gott der Liebe und Gnade sei, entdecke ich immer wieder eins: oft sind es gerade die frommen und "bibeltreuen" Christen, die ein Gottesbild verinnerlicht haben, das dem im Tiefsten völlig widerspricht.

Was sie aus ihrer Bibel herauslesen (und worunter sie dann auch leiden), ist oft eher das Bild eines missgünstigen, starrsinnigen und strengen Patriarchen, denn das eines liebevollen und barmherzigen Vater-Gottes.

Aber wie ist denn "der Gott der Bibel"?

Ich bin übrigens fest überzeugt, dass der Gott des Alten Testaments kein anderer ist als der des Neuen Testaments. Manchmal versteckt unter befremdlichen kulturellen Gegebenheiten einer anderen Zeit, entdecke ich im Alten Testament all die Zuwendung bei Gott, die schließlich dazu führte, dass ein Gottessohn ein Menschenkind wurde.

Der Gott, den ich beim Lesen in der Bibel finde, ist so viel unkonventioneller, geht so viel gelassener und verständnisvoller mit menschlicher Fehlbarkeit um als sein Bodenpersonal. Ist ein Gott, der mit großer Menschenfreundlichkeit und Geduld an seinen Kindern festhält, wie unfähig sie sich auch erweisen. Ist niemals ausrechenbar und lässt sich nicht auf Schwarzweiß-Kategorien festlegen, geht mit jedem Menschen individuell um - wenn auch meist anders als nach seinen Vorstellungen!

Der Gott, den ich bei Lesen in der Bibel finde, lässt mich befreit aufatmen, bei ihm kann ich mich vertrauensvoll fallen lassen. Wenn ich vom Gott der Bibel lese, weiß ich, warum ich diesen Gott liebe.

 

Du siehst mich – die Geschichte der Hagar ist die Bibelarbeit zum Zwischenraumtreffen 2017 nach dem Motto des Kirchentags.

Von Gott gesehen zu werden – diese Erfahrung sollte die Perspektive eines Leben verändern. Dabei machte sie nicht ein Glaubensstreiter des Neuen Testaments, sondern ein Mensch in grauester Vorzeit: Hagar, eine Frau, deren Leben nur aus Sackgassen zu bestehen schien. Der Heimat beraubt und gedemütigt, entrechtet und als menschliche Verfügungsware behandelt. Befangen in einer vertrackten Beziehungskonstellation, in der irgendwann alle zu Opfern und alle zu Tätern (oder Untätigen) werden. Verzweifelt bemüht um einen eigenen Entscheidungsspielraum und doch auf ein undankbares Nebengleis der Heilsgeschichte geschoben. Und in allem macht sie dennoch die Erfahrung: Der zunächst so fremde Gott ist mein Gott und dieser Gott ist lebendig und mir gehört sein Augenmerk und er schreibt mit mir Geschichte!

Die Bibelarbeit lädt ein, diese so sperrige und doch so spannende Erzählung einmal wieder oder ganz neu mitzuerleben. .....

 

Wie Christus euch angenommen hat

also nein, kann man darüber überhaupt noch eine Bibelarbeit halten? Ist diese Wahrheit nicht so zeitlos, so allgültig, so vielwiederholt, dass sie auch schon viel zu selbstverständlich - oder sogar schon zu „abgegriffen“ ist? Aber haben wir denn tatsächlich abgegriffen, was das heißt? Und ist "wie Christus uns angenommen hat" tatsächlich zum Maßstab all unseres Handelns und zum Grundton all unseres Erlebens geworden? Stellt sie unser Urvertrauen dar?

Um das existenzielle Bedürfnis nach Annahme kreist letztlich unser aller Leben - und unser Christsein. Trotzdem oder vielleicht auch gerade darum gibt es dazu tief in uns eingesenkte Missverständnisse. Eine der zentralen Grundwahrheiten des Evangeliums neu entdecken und begreifen – darum soll es in dieser Bibelarbeit zum Jahrestreffen 2015 gehen. ....

 

Ein Frontmann Gottes im Frust oder Von einem Gott, der unter Ginsterbüsche kriecht

Elia, der große Prophet und Führer Israels in einer Erschöpfungsdepression. Und wie er Gottes Seelsorge erlebt.  ......

 

Hiob – wenn Gottesbilder zerbrechen

Die Bibelarbeit zum Jahrestreffen von Zwischenraum 2003: Ein Stück Weltliteratur in der Bibel. Eine unerhörte Gottesdarstellung, die alle großen Gotteszweifler der Weltgeschichte in den Schatten stellt. Die Menschheitsfrage nach dem Sinn des Leides und nach dem sinnlosen Leid. Ein Glaubensheld in der Verzweiflung, bedrängt von frommen Phrasendreschern. Von Fragen, die offen bleiben und schließlich von einer Gottesbegegnung, die mehr Frieden schafft als jede vorschnelle Antwort.  ......

 

Opfere Gott dein Herz, aber verbrenne es nicht zu Asche

Der Richter Jephtha: ein Mann, der uns zum Vorbild dienen kann, wie ein Ausgestoßener positiv seinen Weg macht. Und dessen Geschichte doch zeigt, was es heißt, in zerstörerischen Frömmigkeits- und Gottesvorstellungen festzustecken, als an Gottes scheinbarer Forderung, seine Tochter zu opfern, sein Leben zerbricht. Mit einem Exkurs zu Abraham und der Opferung des Isaak.  ......

 

"Hast du mir denn keinen Segen übrig gelassen?" – Plädoyer für Esau

Esau wird gemeinhin für den Prototyp des "Verworfenen" angesehen, der sich Gottes Segen verscherzt. Aber was erzählt uns die Genesis tatsächlich, manchmal auch zwischen den Zeilen? Wer mit auf Spurensuche geht und genauer hinschaut, wird überrascht feststellen: Auch abseits der Linie der Heilsgeschichte hat Esau eine Geschichte mit Gott und Gott eine Geschichte mit ihm. Esau findet zu einer neuen Lebenseinstellung und Gottes Segen reicht weiter als gedacht. ...... 

 

Die Sünde hassen und den Sündern lieben – von einem unseligen Satz, der so nicht in der Bibel steht

Wer kennt diese Aussage nicht: Gott liebe den Sünder, aber hasse die Sünde. Ein Satz, oft genug gedankenlos wiederholt, bis er einen selbst betrifft und sich als Falle erweist. Ist diese Trennung des Menschen von seinem Tun und Denken realistisch? Und vor allem: ist sie überhaupt biblisch?! Anhand der Geschichte der Frau am Jakobsbrunnen und vieler anderer Bibelstellen soll es darum gehen, wie Gott wirklich mit Sünde und Sünder umgeht.  ......

 

Würdet ihr schweigen wie ER oder Wie Jesus auf den Hund kam

Die Geschichte von der kanaanitischen Mutter und ihrem Mutterwitz. Vom einzigen Mal, wo Jesus ratlos wirkt und zwischen Berührtsein und Berufung schwankt. Wie er eine goldene Brücke baut und wie er aus dem Mund einer Heidin die Antwort seines Vaters hört. Ein Plädoyer dafür, dass Gottes Tisch reich genug ist, um "Erwählte" und "Nichterwählte" satt zu machen!  ......  

 

Markus – (k)ein Platz für Weicheier?

Die Predigt zum Jahrestreffen von Zwischenraum 2004: Markus, der Versager – ein Anti-Held der Apostelgeschichte, von höchster geistlicher Instanz als "untauglich für die Reichsgottesarbeit " abgestempelt. Aber nicht von Gott... Wie Gott ihm einen Mentor schenkt, der sein Potenzial weckt, und wie er ihn in eine Aufgabe stellt, die seiner Gabe entspricht und alle Zeiten überdauern soll. ......

 

Ganz schön bei Trost oder "Der Oscar für die beste männliche Nebenrolle geht an...": Barnabas – den Mann, der über Grenzen dachte

Sozusagen Teil 2 der Markusbetrachtung mit dem Blick auf eine Mentorenpersönlichkeit der Bibel. Eine Loblied auf einen "Nebenschauspieler" Gottes und seinen Mut zur Unkonventionalität, sein seelsorgerliches Auge und sein großes Herz für Außenseiter. Ein Mann mit Stärken und Schwächen, aber auf jeden Fall ein "Herzerwärmer"!  ......


 




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